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Die horizontale Wasserhaltung ist ein Verfahren mit dem das Grundwasser durch eingefräste Drainagerohre abgeführt wird. Dies kann durch Schwerkraft oder im Vakuumverfahren erfolgen. Dieses Verfahren wird vorrangig bei langgestreckten (z.B. Erschließungen von Baugebieten) und großflächigen Baugruben eingesetzt.
Mit Hilfe einer Kettenfräse wird das Drainagerohr lasergesteuert bis zu einer Tiefe von max. 8,00 m unter Geländeoberkante eingefräst. Bei bindigen Böden kann der Fräsgraben mit Hilfe eines Kiestrichters mit filterfähigem Material (z.B. Kies) aufgefüllt werden. Durch die Verkiesung des Fräsgrabens wird die Anströmung des Grundwassers zum Drainagerohr verbessert.

Mit dem Gebrauch einer Dränagemaschine können unter anderem auch Kabel und HDPE - Leitungen mit einem Durchmesser bis 250mm verlegt werden. Gleichzeitig kann über einen Trichter die Einsandung bwz. die Kiesbett-Verlegung der Rohre und Leitungen erfolgen.
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